ILEB

 

 

Förderdiagnostik ist integraler Bestandteil des sonderpädagogischen ILEB-Konzeptes. Dieses Konzept bietet den theoretischen Rahmen für die Ausgestaltung individueller Bildungsangebote und ist dabei nicht an einen bestimmten Lernort gebunden.

 

Förderdiagnostik erhebt individuelle Ressourcen und Beeinträchtigungen sowie strukturelle Faktoren, die die Entwicklung fördern oder hemmen können. Zur Erhebung und Verknüpfung einzelner Aspekte kann das bio-psycho-soziale Modell der ICF einen Orientierungsrahmen bieten.
Auf der Grundlage der so gewonnen Informationen werden im Rahmen einer kooperativen Bildungsplanung unter Einbeziehung aller Beteiligter, idealerweise auch des Kindes oder Jugendlichen, gemeinsam bedeutsame Entwicklungsziele und Maßnahmen geplant. Dabei sollten die Ziele klar definiert, Zuständigkeiten eindeutig zugewiesen und ein Zeitpunkt zur Evaluation festgelegt werden.
Durch Maßnahmen zur Leistungsfeststellung und ggf. weitere diagnostische Untersuchungen wird der Erfolg der Maßnahmen anhand der Erreichung der Entwicklungsziele bewertet und je nach Erfolg werden anschließend neue Ziele erarbeitet oder werden die Maßnahmen im Rahmen des individuellen Bildungsangebotes (wiederum unter Leitung förderdiagnostischer Erhebungen) neu angepasst.
Dieser zyklisch angelegte Prozess wird durchgehend dokumentiert.

 

Schulische Standortgespräche

 

Die von Peter Lienhard entwickelten Schulischen Standortgespräche stellen eine differenziert ausgearbeitete umfassende Möglichkeit zur kooperativen Bildungsplanung dar. Sie folgen dabei demselben Grundmuster wie das ILEB-Konzept und bieten sich somit als praktische Umsetzungsmöglichkeit an.

 

Weitere Informationen finden Sie hierzu direkt auf der Website von Peter Lienhard-Tuggener.