Aufgaben des Gutachters

 

 

Nachdem die Eltern / die allgemeine Schule beim zuständigen staatlichen Schulamt einen Antrag auf die sonderpädagogische Überprüfung eines Kindes gestellt haben, hat der Gutachter die diagnostische Aufgabe, festzustellen, ob bei dem zu überprüfenden Kind ein Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot oder sonderpädagogische Beratung und Unterstützung besteht.

 

Die Erstellung des sonderpädagogischen Gutachtens erfolgt auf der Grundlage der ICF, d.h. das Kind wird in Verbindung mit den Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Komponenten

 

- Körperfunktionen- und strukturen

 

- Aktivität und Teilhabe

 

- bedeutenden Umweltfaktoren

 

 beschrieben.

 

 

Zentrales Ziel ist es, dem Kind Aktivität und Teilhabe zu ermöglichen. Das heißt im Gutachten ist aufzuführen, inwieweit das Kind zum jetzigen Zeitpunkt in seiner Aktivität und Teilhabe eingeschränkt ist bzw. durch welche Unterstützung es dem Kind gelingen könnte, ein Höchstmaß an Aktivität und Teilhabe zu erlangen.